Nachweispflicht über COVID-19-Immunisierung

 

Hinweis zu sog. „einrichtungs- und unternehmensbezogener Nachweispflicht über COVID-19-Immunisierung“ für Studierende im Ersten oder Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Ausbildung 

Für PJ-Studierende gilt wegen des besonderen Charakters des Praktischen Jahres als zusammenhängende praktische Ausbildung unverändert der Hinweis von Januar 2022

 

 

Ab dem 15. März 2022 müssen nach § 20a Infektionsschutzgesetz Personen, die in Einrichtungen oder Unternehmen nach Absatz 1 (u.a. in Krankenhäusern und Arztpraxen) tätig sind, gegen COVID-19 geimpft oder von der Erkrankung genesen sein, sofern keine ärztlich bestätigte medizinische Kontraindikation gegen die Impfung vorliegt. Diese Regelung gilt auch für Medizinstudierende.

 

Studierende, die ihr Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen zum Wintersemester 2021/2022 oder früher aufgenommen haben, sind nach § 20a Absatz 2 IfSG verpflichtet, bis zum 15.03.2022 den Nachweis vorzulegen, dass sie geimpft oder genesen sind oder dass bei ihnen eine medizinische Kontraindikation gegen die COVID-19-Impfung vorliegt. Studierende, die dieser Pflicht nicht nachkommen, werden über das Universitätsklinikum Essen namentlich dem Gesundheitsamt der Stadt Essen gemeldet. Das Gesundheitsamt wird die Einzelfälle untersuchen und die betroffenen Personen zur Vorlage des entsprechenden Nachweises auffordern. Wenn kein entsprechender Nachweis vorgelegt wird, kann das Gesundheitsamt der im Einzelfall betroffenen Person gegenüber ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot für die Standorte der Universitätsmedizin Essen aussprechen bzw. ein Bußgeldverfahren einleiten. Ein derartiges Tätigkeitsverbot würde jedenfalls für alle Lehrveranstaltungen gelten, die mit einer Tätigkeit in der Universitätsmedizin Essen verbunden sind (insbesondere also Blockpraktika, Untersuchungs- und Behandlungskurse, weitere Praktika, weitere Kurse); ein Betretungsverbot darüber hinaus für alle Räumlichkeiten, die dem Krankenhausbetrieb dienen. 

 

Studierende, die ihr Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ab dem Sommersemester 2022 aufnehmen werden, dürfen nach § 20a Absatz 3 IfSG ohne den Nachweis, dass sie geimpft oder genesen sind oder dass bei ihnen eine medizinische Kontraindikation gegen die COVID-19-Impfung vorliegt, nicht in der betroffenen Einrichtung tätig werden. Aufgrund dieses gesetzlichen Tätigkeitsverbots ist für diese Studierenden keine Teilnahme an Lehrveranstaltungen mehr möglich, die mit einer Tätigkeit in einer Einrichtung nach § 20a IfSG verbunden sind (jedenfalls betroffen sind Blockpraktika, Untersuchungs- und Behandlungskurse, weitere Praktika). 

 

Für Studierende, die im Wintersemester 2021/2022 beurlaubt waren und im Sommersemester 2022 ihr Studium fortsetzen werden, gilt dasselbe, wie für Studierende, die zum Sommersemester 2022 ihr Studium an der Medizinischen Fakultät der UDE aufnehmen werden. Sie dürfen nach § 20a Absatz 3 IfSG ohne den Nachweis, dass sie geimpft oder genesen sind oder dass bei ihnen eine medizinische Kontraindikation gegen die COVID-19-Impfung vorliegt, nicht in der betroffenen Einrichtung tätig werden. Eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die mit einer Tätigkeit in einer Einrichtung nach § 20a IfSG verbunden sind (Blockpraktika, Untersuchungs- und Behandlungskurse, weitere Praktika) ist nicht mehr möglich.

 

Zur Frage, welche Anforderungen an den Status als geimpfte oder genesene Person zu stellen sind, können Sie sich in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (zuletzt abgerufen am 01.03.2022) in Verbindung mit den dort in § 2 Nummer 3 und 5 genannten Rechtsquellen informieren.

 

Wir bieten Ihnen an, Ihren Nachweis (Impfzertifikat(e) mit Angabe des Impfdatums, Genesenen-Nachweis mit Angabe des Datums der positiven Befundung oder ärztliches Zeugnis über das Vorliegen einer Kontraindikation gegen die COVID-19-Impfung) freiwillig beim Studiendekanat der Medizinischen Fakultät erfassen zu lassen. Eine detaillierte Information zur Erfassung der Nachweise finden Sie hier. Die bislang schon erfolgte Erfassung der Nachweise im Zusammenhang mit der 3-G-Zugangsregelung genügt hierfür leider nicht, weil sich durch die Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung zum 15.01.2022 die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert haben. Daher ist in allen Fällen eine Neuerfassung des Impf- oder Genesenennachweises bzw. des Nachweises über das Vorliegen einer Kontraindikation gegen die COVID-19-Impfung erforderlich. 

 

 

Montag, 7. März 2022
Veröffentlicht von: 
Studiendekanat
Veröffentlichungs-Status: 
Aktuell
Top-Banner
Rolle: 
Student
Lehrender